Die Geschichte des Grillo-Theaters erlaufen

Nächste Baukulturführung mit dem Architekten Georg Ruhnau am 14. Oktober

Essen. Georg Ruhnau ist nicht nur ein begeisterter Architekt, er möchte auch die einmaligen Charakteristika und die Geschichte von Gebäuden vermitteln. Und dabei nimmt für ihn das Essener Grillo-Theater einen ganz besonderen Platz ein. Nicht nur, weil er gemeinsam mit seinem Vater Prof. Werner Ruhnau 1986 den Umbau des Hauses geplant hat, sondern auch wegen der hier auf einzigartige Weise geschaffenen Verbindung zwischen Architektur, Theatergeschichte und bildender Kunst. Im Rahmen seiner Architekturführungen – die nächste findet am Samstag, dem 14. Oktober ab 14 Uhr statt – möchte er einem interessierten Publikum diese Besonderheiten näher bringen.

Ruhnau beginnt seine ca. 75-minütige Führung mit einem kurzen Rundgang um den Gebäudekomplex, zu dem auch das Kulissenhaus gehört. Anschließend geht es ins Theater selbst, wo er anhand von historischen Fotos und Plänen aus dem TUP-Archiv die drei Bauzustände (1892, 1950 und 1990) des ältesten Stadttheaters im Ruhrgebiet erläutern wird. Auch ein Exkurs in die Theatergeschichte steht dabei auf dem Programm: Anhand von Bildprojektionen u. a. vom antiken Dionysostheater über Shakespeares Londoner Globe und Richard Wagners Festspielhaus in Bayreuth bis hin zum multifunktionalen Spielraum des Grillo-Theaters spannt er einen Bogen, der knapp 2400 Jahre Bühnen- und Baukunst miteinander verbindet. Im Zuschauersaal können die Führungsteilnehmer zudem die Bühnentechniker bei der Einrichtung der abendlichen „Leben des Galilei“-Aufführung beobachten.

Eintritt: 7,00 Euro.
Treffpunkt: TUP-TicketCenter, II. Hagen 2
Karten sind unter Tel.: 0201/81 22-200 oder online erhältlich.

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